Musikverein 1842 Grünberg Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Grünberg e.V.
                     Musikverein 1842 Grünberg   Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Grünberg e.V.

Anspruchsvolle Unterhaltung mit dem Musikverein 1842!

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Auf den folgenden Seiten finden Sie einige Informationen zu unserer Musik, sowie zu den regelmäßig stattfindenden Proben und Auftritten.

 

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Dann kommen sie doch einfach vorbei und machen Sie mit. 
Wir freuen uns über Verstärkung!

 

Wir heißen interessierte Musiker-/innen jeden Alters immer gerne in unserem Verein willkommen.

Wir geben in regelmäßigen Abständen Konzerte. Der nächste Termin steht schon bevor.
Wir würden uns freuen Sie bei unserem nächsten Auftritt begrüßen zu dürfen.


Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Claudia, Heidi oder (s.u. Kontakte

Pressebericht vom 26.03.2016 zum Konzert 'Von Nord nach Süd'

 

Projektorchester des ‚Musikverein 1842 Grünberg‘ 

spielt sich in die Herzen

 
FOTOS: (Oliver Vogler)
 
Von wegen Blasmusik gilt als angestaubt und unpopulär! Die Grünberger Stadtkirche war jedenfalls auch in diesem Jahr, beim 2. Konzert des Projektorchesters, fast zu klein.
 
Ganz sicher lag das große Interesse am attraktiven Programm. Mit Werken der  Komponisten Alfred Bösendorfer, Johan de Meij, Luigi die Ghisallo, Albert W. Ketelby und John Barry hatte Dirigent Matthias Seim bei der Auswahl der Programmtitel auch bei diesem Konzert wieder ein glückliches Händchen bewiesen.
 
Basierend auf dem Konzertmotto ‚Von Nord nach Süd‘ spielte das Projektorchester des Musikvereins Grünberg programmatisch passende Stücke, die  mit interessanten Details zu den Komponisten und literarischen Bezügen kurzweilig vom Hausherren Pfarrer Hartmut Miethe moderiert wurden.
 
Musik, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnte. Den Anfang machte „Kap Arkona“. Alfred Bösendorfer zeichnet in seiner Komposition ein farbenfrohes Bild von Deutschlands Nordkap auf der Insel Rügen. Musikalische veranschaulichte Schönheit der weißen Kreidefelsen, grüne Alleen, rohrgedeckte Fischerhäuser und romantische Häfen. Ein musikalischer Ausflug in die abwechslungsreiche Geschichte von Deutschlands größter Insel. In der majestätischen Einleitung gleitet ein Segelschiff würdevoll auf der See vor dem Kap dahin. Der Komponist stellt die sogenannte Störtebecker-Episode vor, eines berüchtigten Piraten der Ostsee. Der anschließende Misterioso-Teil zeigt ein anderes Gesicht der See- düster und fremd- und endet schließlich wieder im erneuten Aufgreifen der Piratenepisode, die ‚Kap Arkona‘ zu einem lebendigen Finale führt.
 
Wer kennt ihn nicht den Filmklassiker ‚Out of Africa‘, mit den großen Schauspielern Robert Redford, Meryl Streep und Klaus Maria Brandauer. Die unvergleichliche Filmmusik des Komponisten John Barry, ließ das Publikum von der wilden Schönheit Afrikas träumen. Ganz im Gegensatz dazu die musikalische Komposition ‚Open Air‘ des Niederländers Kees Vlak (alias Luigi di Ghisallo). Die Atmosphäre großer Liveauftritte  inspirierte di Ghisallo zur Rock-Ouvertüre. Mächtige Percussion und starkes Blech sind hierfür Grundvoraussetzung. Mit einem furiosen Einleitungstremolo der neu angeschafften Kesselpauken, meisterlich von Steffen Zaha in Szene gesetzt, und einem quasi zaghaften, entspannenden Intermezzo der 1. Trompete, dann wieder laut und drohend wie ein gewaltiger, tosender Sturm im Ozean.
Hervorragend umgesetzt vom Orchester.
 
‚In A Mystic Land of Egypt‘, einer Programmmusik des um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert äußerst erfolgreichen englischen Kompositeurs Albert W. Ketelby, ersetzte das Violoncello, von Margarethe Müller-Hillebrand wie immer professionell gespielt, die in der Originalfassung vorgesehen Singstimmen.  Eine malerische, musikalische Reise durch das alte, mystische Ägypten der Pharaonenzeit. 
 
Der Konzertabend endete dann mit einem weiteren Stück von Alfred Bösendorfer ‚Norway Impressions‘. Das Orchester nahm die Gäste mit nach Norwegen und beschreibt in den sieben ineinander übergehenden Teilen markante Regionen und kulturelle Besonderheiten des skandinavischen Landes. Mit den feierlichen Maestoso-Klängen einer Hymne hieß das  nördlichste Königreich willkommen, bevor es zum Sognefjord ging. Atemberaubende Seenlandschaften, dargestellt von sanften, klaren Holzbläserklängen, plötzliches, stürmisches Wetter, abgewechselt von traditionellen Volkstänzen. Nach einem rauschenden Fest erreicht man schließlich das Endziel der Reise, die norwegische Hauptstadt. Die Zuhörer genossen das Oslo Panorama mit den feierlichen und das Ende einleitenden Maestoso-Klängen des Anfangs.
 
 Die Musiker nutzten die weite Akustik der Stadtkirche in all ihren Facetten und schufen im perfekten Zusammenspiel ihrer Instrumente zu jedem der dargebotenen Titel eindrucksvolle und von einem Blasorchester in Grünberg selten zu hörende musikalische Stimmungsbilder.
 
Stadtkirchenkantorin Ulrike Sgodda–Theiß umrahmte mit einfühlsamen und pointiertem Orgelspiel das musikalische  Geschehen der Bläser. Mit dem konzerteinleitenden ‚Präludium in C.-Dur‘ von Theodor Grünberger setzte sie  ein  erstes musikalisches Ausrufezeichen auf der ‚Königin der Instrumente‘.
 
Die technisch äußerst anspruchsvolle ‚Toccata in g-Moll‘ des zeitgenössischen holländischen Komponisten André Knevel verlangte von Organistin Sgodda-Theiß vollen spielerischen Einsatz, der vom Publikum mit lang andauerndem Beifall goutiert wurde. 
 
Das erst kürzlich gegründete ‚Posaunenensemble Grünberg‘ unter Leitung von  Klaus-Peter Schneider‘  besteht aus jungen, enthusiastischen Musikern, die erstmals in der Öffentlichkeit auftraten. Werke aus unterschiedlichen Epochen und Ländern wie z.B. das Trio aus ‚Pomp & Circumstance N°1‘ von E. Elgar oder ‚Aquarela do Brasil‘ arrangiert vom Brasilianer Evangelista Barroso, begeisterten das Publikum.

Überraschung des Abends war die Ehrung des ältesten, noch aktiven Musikers des Musikvereins. Der Grünberger Saxophonist Edwin Stein wurde vom Dirigenten für seine 70-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Im Namen des Vereinsvorstands dankte Florian Halbich allen mitwirkenden Musikern und überreichte Präsente an die Solisten, Herrn Pfarrer Miethe und den Dirigenten.

Ein bemerkenswerter Konzertabend, der von den Zuhörern mit stehendem und herzlichem Applaus honoriert wurde, endete mit der Zugabe ‚Open Air‘.  Bleibt zu hoffen, daß dem zweitältesten Traditionsverein Grünbergs unter Matthias Seim der Enthusiasmus erhalten bleibt und dem Publikum auch in Zukunft viele weitere musikalische Episoden vergönnt sein werden.
 

2017

Der   MUSIKVEREIN 1842 GRÜNBERG   feiert 175jähriges Jubiläum.

Pfingstsonntag 2016

unerwartet kalt und nicht immer trocken, trotzdem ein toller Tag reich an Musik und gutem Essen & Trinken.

 

WIe immer hat der Musikverein um 07.05 Uhr mit dem traditionellen Weckruf vom Kirchturm der Grünberger Stadtkirche die Bürger unseres Städtchens

aus dem Schlaf geholt. 

 Im Brunnental wurde den zahlreichen Besucher unterhaltsame Musik

 durch die 'Fidelen Oberhessen',

'La BAND A PART CONDOM', 'Sängerkranz Grünberg '

und dem

'Musikverein 1842 Grünberg'  geboten.

.

Hier finden Sie uns:

Kontakt

 

Claudia Schröder

Am Bahnhof 1a

D-35305 Grbg./Göbelnrod

Tel.: 06401/408847

oder

Dr. Heidi Krantz

Tel.:    06401/6070

Mobil.: 01742418560

oder

Hiltrud Lenz

Mobil.: 017662548402

 
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